Inge Hartwich

                                                                                                            

 

 

 

 

Inge Hartwich

 

  

Inge Hartwich malt seit über 20 Jahren. Ihre Ausbildung begann sie bei dem Kölner Künstler Herrmann de Bleser. Bei ihm erlernte sie die Aquarellmalerei. Um auch andere Techniken in der Malerei kennen zu lernen, besuchte sie später Ferienseminare im Bay. Wald. In diesen Seminaren entstanden ihre ersten Acryl-Bilder. In der freien Kunstakademie von Jürgen Meister und in der WDRaktiv Malakademie, unter Leitung von Frau Susanne Schwarz-Hölkemann, hat sie diese Techniken intensiviert und ausgebaut.

 

 

Von den anfänglich gegenständlichen Bildern malt sie heute abstrakte Bilder, in denen sie Farbformationen in verschiedenen Kontrasten scheinbar mühelos über die Leinwand fließen lässt. Es wird aber auch gezielt gestalterische Absicht mit Formen kombiniert, die sich der Kontrolle entziehen, die sich mittels Acrylfarbe und Wasser zufällig als verlaufende Form formiert haben. „Zufälligkeiten“ als Statement, ja und als Hommage an das spannende Spiel der Formen.

 

Die Künstlerin liebt eine energiereiche Farbpalette, ihr Arbeitsprozess ist meditativ, für Zwischenschritte der Malerei versagt sie sich der Kontrolle, es ist eher eine Art alchemistisches Experiment aus Farbe, Wasser, Sand und losen Pigmenten.

 

Die Welt ihrer ungegenständlichen Kunst erinnert an künstlerische Positionen eines Wassily Kandinsky, eines Piet Mondrian oder an die russische Avantgarde. Die Schnittstelle, die Inge Hartwich mit diesen Protagonisten in Sachen Farbraumrecherche gemeinsam hat, ist der gezielte Einsatz von emotionalen Aspekten der Farbe und die Reduktion auf ein rein abstraktes Arsenal von Formen. Dynamisch ist ihre Kunst aber sehr auf ein fast immaterielles Fließen und Schweben angelegt, es entstehen Serien zu verschiedenen Themen.

 

Die Impulse zu ihrer Malerei bezieht die Künstlerin mal aus Naturbeobachtungen, mal aus einer Art Nahaufnahme einer Blüte, häufig aber überlässt sie sich auch der freien Assoziation zu den Elementen, die während des Malprozesses entstanden sind. Schnelle Eingriffe als Vehikel, die Welt der Malerei als intuitiven Dialog zu definieren, dies und die häufig energiereiche und leuchtende Palette in Gelb- und Rotabstufungen sind zu einer Art Markenzeichen für Inge Hartwich geworden. 

 

Kunsthistorikerin Ute Kaldune

 

 

 

2006 - 2015  Mitglied im Kölner-Maler-Kreis e.V.,

2010 hat sie den KünstlerTreff Longerich mit gegründet und

2013 mit  zwei befreundeten Künstlerinnen die Cölner-IMI.

 

   

inge_hartwich@web.de